Die Zahl der Nichtschwimmer steigt!

  • David Polz
  • 14.03.2023
  • Kinderlernschwimmen

Auch wenn ihre Eltern das anders sehen: Laut einer neuen Studie steigt die Zahl der Nichtschwimmer in Deutschland. Die Pandemie-Jahre sind nur eine Erklärung dafür.

Im Grunde ist es einfach: Weniger Schwimmbäder bedeuten weniger Schwimmunterricht - und weniger sichere Schwimmer. In der Corona-Pandemie gab es zeitweise überhaupt keinen Schwimmunterricht. Die Folge: Der Anteil der Nichtschwimmer unter den Grundschülerinnen und Grundschülern in Deutschland hat sich laut einer neuen Forsa-Umfrage binnen fünf Jahren verdoppelt. Im vergangenen Jahr hätten 20 Prozent der Kinder zwischen sechs und zehn Jahren nicht schwimmen können - fünf Jahre zuvor seien es zehn Prozent gewesen, teilte die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) mit.

"Der Unterschied ist gravierend, aber angesichts der Entwicklungen in den vergangenen zwei bis drei Jahren auch wenig überraschend", sagte DLRG-Präsidentin Ute Vogt. Sie mahnte: "Wie Jungen und Mädchen lesen, schreiben und rechnen lernen, so müssen sie auch schwimmen lernen. Wir müssen dahin kommen, dass jedes Kind am Ende der Grundschule sicher schwimmen kann." Die DLRG, nach eigenen Angaben Deutschlands größter privater Anbieter in der Schwimmausbildung, hatte die repräsentative Umfrage in Auftrag gegeben. Die bislang letzte vergleichbare Studie gab es 2017.


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Quelle: suddeutsche.de





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