Wie aus einer Idee eine starke Marke wurde
Leipzig lernt schwimmen entstand nicht aus einer Werbeidee, sondern aus dem Wunsch, Eltern und Kindern in Leipzig eine bessere, klarere und hochwertigere Schwimmausbildung zu ermöglichen – vom Babyschwimmen bis heute weit über das Seepferdchen hinaus.
Drei Standorte, viele Kurse – aber noch keine gemeinsame Marke
Die drei heutigen Standorte gab es schon vor Leipzig lernt schwimmen. Sie waren über Jahre gewachsen und trugen jeweils eigene Namen: die Wasserwelt Westbad in Lindenau, die Bornaische Straße 55 in Connewitz / Südvorstadt und die Neue Badeanstalt in Liebertwolkwitz.
An allen Standorten wurden bereits Kinderkurse angeboten – allerdings noch nicht in der Form, wie man Leipzig lernt schwimmen heute kennt. Vieles lief einzeln, jeder Trainer hatte seinen eigenen Stil, viele Prozesse waren händisch organisiert und für Eltern war kaum erkennbar, dass die Standorte überhaupt zusammengehören.
David Polz war damals bereits in Planung, Organisation und Standortarbeit eingebunden, vor allem in Connewitz. Gleichzeitig brachte er seinen Hintergrund aus dem Webdesign mit ein und erkannte schnell, wie altmodisch und fehleranfällig viele Abläufe waren: telefonische Anmeldung, Barzahlung, händische Listen, Excel-Tabellen und unnötig viele Fehlerquellen.
Aus dieser Beobachtung entstand der Wunsch nach einer zentralen Anlaufstelle für Familien in Leipzig – klar, digital, strukturiert und mit einer sichtbaren gemeinsamen Identität.
Westbad Lindenau, Bornaische Straße 55 und Neue Badeanstalt Liebertwolkwitz als Ausgangsbasis.
Zu viele einzelne Prozesse, zu wenig Einheitlichkeit und keine starke gemeinsame Wahrnehmung.
Eine zentrale Website mit klarer Buchung, besserer Übersicht und einfacherem Zugang für Eltern.
Aus Praxis, Organisation und Web-Know-how entstand der erste Impuls für die spätere Marke.
Konzept, Name und Struktur
Im Januar nahm die Idee richtig Form an. David Polz stellte den Grundgedanken im Unternehmen vor – unter anderem Johannes Doberschütz und Jens Doberschütz, die als Geschäftsführer offen für die Richtung waren, auch wenn es zu diesem Zeitpunkt noch kein fertiges Konzept gab.
Sabrina Haupt war von Anfang an ein zentraler Teil des Projekts. Gemeinsam mit David begann sie, die gesamte inhaltliche Struktur von Grund auf zu entwickeln. Es ging nicht nur darum, Kurse anzubieten, sondern ein System zu schaffen, das wirklich trägt.
So entstanden einheitliche methodische Abläufe für alle Altersbereiche: Babyschwimmen, Kleinkindschwimmen, Eltern-Kind-Schwimmen, Mini-Kids und Kinderlernschwimmen. Dazu kamen pädagogische Hintergründe, soziale Aspekte und klare Lernziele.
Damals hatten David und Sabrina selbst noch keine Kinder. Umso intensiver arbeiteten sie sich in das Thema ein – oft Tag und Nacht, mit dem Ziel, im Sommer an den Start zu gehen.
Leipzig lernt schwimmen – aus einer Botschaft wurde ein Name
Der Name entstand nicht am Schreibtisch in einer Werberunde, sondern spät am Abend im Westbad. Beim Aufräumen kam David Polz der Gedanke: Leipzig lernt schwimmen. Nicht nur als Name, sondern als Botschaft. Als Aufforderung. Als Haltung.
Die Idee dahinter war klar: Kinder in Leipzig sollen schwimmen lernen können, Eltern sollen einen klaren Zugang zu guten Kursen haben und die verschiedenen Standorte sollen endlich unter einem gemeinsamen Dach sichtbar werden.
Im März wurde der Name im Unternehmen vorgestellt und positiv aufgenommen. Danach ging alles sehr schnell. Gemeinsam entwickelten David Polz und Sabrina Haupt nicht nur die Kursinhalte, sondern auch das erste Branding: ein freundliches, kindgerechtes und dennoch klares Erscheinungsbild.
Das LLS-Logo wurde bewusst mit Bedeutung aufgebaut: Im ersten „L“ war eine Mutter mit Baby angedeutet, das zweite „L“ griff den Leipziger Uni-Riesen als Wahrzeichen auf und das „S“ trug einen Seepferdchen-Kopf. Der ursprüngliche Slogan lautete: „Leipzig lernt schwimmen – vom Babyschwimmen bis zum Seepferdchen.“
Parallel entstand in rund zweieinhalb Monaten die komplette technische Infrastruktur. David Polz entwickelte die Website, das Buchungssystem, die erste digitale Kurslogik, Storno-Möglichkeiten, Gutscheinfunktionen und die Online-Auffindbarkeit. Sabrina Haupt verantwortete die inhaltlichen Konzepte, Präventionsunterlagen und die methodische Entwicklung der Kursstufen.
Am 1. Juni war die Seite fertig. Noch vor einem Flug in den Urlaub wurde sie live geschaltet – und schon kurz danach kamen die ersten Buchungen. Aus einer Idee war Realität geworden.
Was daran besonders war: Leipzig lernt schwimmen wurde nicht einfach „gestartet“, sondern aus echten Problemen im Alltag heraus entwickelt. Die Marke entstand direkt aus Praxis, Organisation, Konzeptarbeit, Digitalisierung und dem Wunsch, Kindern in Leipzig einen besseren Weg ins Wasser zu ermöglichen.
Aus Nachfrage wurde Vertrauen – aus einem Projekt eine feste Größe
Die ersten Buchungen liefen stark an. Mit der Zeit wurden immer mehr Kurse ausgebucht, die Nachfrage wuchs und die Marke entwickelte sich schneller, als es intern oft überhaupt wahrgenommen wurde.
Stetig mehr Kurse
Mit steigender Nachfrage mussten immer neue Wasserzeiten organisiert und zusätzliche Trainer eingebunden werden.
Mehr Qualität
Feedbackbögen, Rückmeldungen und konsequente Nachjustierung führten zu deutlich besseren Standards an allen Standorten.
Ein Wendepunkt
Als an einem Sonntagabend rund 60 bis 80 Kurse gleichzeitig freigeschaltet wurden, brach der Server unter dem Ansturm zusammen – ein klares Signal, wie stark die Marke bereits geworden war.
Corona, Zusammenhalt und die Entstehung von Anton dem Orca
Mitten in der Wachstumsphase kam der Einschnitt: Corona. Kurse mussten abrupt stoppen, Einnahmen wurden eingefroren, tausende E-Mails mussten verschickt werden und niemand wusste, wann es wieder weitergeht. Gleichzeitig liefen Kosten weiter – Bäder, Wasser, Personal und Infrastruktur konnten nicht einfach stillgelegt werden.
Was in dieser Phase besonders trug, war die Treue vieler Familien. Zahlreiche Kunden blieben dem Projekt verbunden, manche unterstützten sogar aktiv. So konnte Leipzig lernt schwimmen diese schwierige Zeit überstehen – und nach Corona fast noch stärker weitermachen, weil viele Kinder in dieser Zeit keinen Zugang zum Wasser hatten.
Parallel entwickelte sich auch die visuelle Identität weiter. Ausgehend vom Orca-Logo der GESPRO GmbH entstand die Idee, Leipzig lernt schwimmen ebenfalls eine eigene Begleitfigur zu geben. Es sollte kein beliebiges Standardmaskottchen sein, sondern etwas Einzigartiges.
David Polz entschied sich bewusst gegen eine rein digitale Schnelllösung. Der Orca sollte modern aussehen, aber handgezeichnet sein. Deshalb wurde ein Leipziger Zeichner beauftragt, der den Charakter per Hand entwickelte. Danach folgte eine lange Namenssuche – bis schließlich eine sehr persönliche Entscheidung fiel: Anton der Orca.
Der Name entstand in Verbindung zum ersten Kind von David Polz und wurde zum symbolischen Herzstück des Projekts. Heute ist Anton fester Bestandteil der Marke – auf der Website, in den Standorten, auf Urkunden, als Ausmalbild und inzwischen auch als Kuscheltier.
Von Babyschwimmen bis Silber und Inklusion
Leipzig lernt schwimmen ist längst mehr als ein Kursanbieter für die ersten Wassererfahrungen. Über die Jahre wurden die Kursmodelle weiterentwickelt, teilweise von festen Blöcken in dauerhaft laufende Systeme überführt und so noch nachhaltiger gestaltet.
Heute reicht das Angebot deutlich weiter: vom Babyschwimmen über Kleinkind- und Kinderkurse bis zu Seepferdchen, Bronze und Silber. Auch das Thema Inklusionsschwimmen wurde neu aufgebaut und erweitert das Angebot für Kinder mit Einschränkungen.
Zusätzlich wurden erste Formate wie Einzelschwimmunterricht und teilweise auch Angebote für Erwachsene getestet. Die Reise ist also nicht beendet – sie entwickelt sich weiter.
Unser Anspruch ist derselbe geblieben
Trotz Wachstum ist Leipzig lernt schwimmen bodenständig geblieben. Der Anspruch von David Polz, Sabrina Haupt und dem gesamten Team ist bis heute klar: möglichst vielen Kindern den Zugang zum Schwimmen zu ermöglichen – mit ehrlicher Kommunikation, guter Qualität und ohne leere Versprechen.
Nicht alles lässt sich für jeden individuell perfekt lösen. Gleichzeitig muss das Angebot wirtschaftlich tragfähig bleiben, damit Trainer fair bezahlt werden können und die Qualität dauerhaft hoch bleibt. Genau in diesem Spannungsfeld bewegt sich die tägliche Arbeit.
Leipzig lernt schwimmen ist deshalb kein starres System, sondern ein Projekt in Bewegung. Fast jeden Monat entstehen neue Ideen. Nicht alles wird umgesetzt – aber jede Idee wird geprüft. Genau so, wie die Marke selbst einmal entstanden ist.
Vom ersten Wasserkontakt bis zum nächsten großen Schritt
Unsere Geschichte ist noch nicht zu Ende. Leipzig lernt schwimmen wächst weiter – mit Konzept, Verantwortung, Herz und dem klaren Ziel, Kindern und Familien in Leipzig gute Schwimmangebote zugänglich zu machen.
FAQ zu Leipzig lernt schwimmen
Die wichtigsten Antworten zur Entstehung, zum Team und zur Entwicklung von Leipzig lernt schwimmen.